Foto: Stas Enterprise

Ich bin stolz, euch nun meinen neuen Blog präsentieren zu dürfen. Er hat noch einige Kinderkrankheiten, die in den folgenden Wochen mit viel Liebe und bitterer Medizin auskuriert werden müssen. Oder anders gesagt: Der Rohbau ist fertig, aber nachdem die Buletten vom Richtfest verdaut sind, ist noch einiges zu tun.

Was fällt auf?

Im Gegensatz zu meerkat hat dieser Blog schon einmal einen vernünftigen Namen und genießt den Freiraum einer eigenen Domain – wobei diese Freiheit durch WordPress schon  wieder ein wenig eingeschränkt wurde, aber für einen Webdesign-Dummie wie mich wäre alles andere mit der Aufgabe sämtlicher außerbloglichen Aktivitäten verbunden. Und dafür müsste er jetzt doch deutlich mehr als 0 Euro pro Tag bringen.

Außerdem sieht er verdammt nochmal besser aus und das wird sich im Zuge der oben erwähnten Bauarbeiten auch noch weiter verbessern. Beispielsweise habe ich schon einen fähigen jungen Herren ausfindig gemacht, der mir ein Logo zimmern wird.

Aber das sind ja alles Äußerlichkeiten. Wie schon auf meerkat angekündigt, wird schwarzezitrone. vor allem mit Struktur aufwarten können. Einige Kategorien harren bereits ihrer Anwendung, andere werden dazu kommen. Grundsatzdiskussionen sind genau so drin wie Spässle. Insgesamt ist es mir wichtig, zukünftig hauptsächlich über Themen zu schreiben, die mir a) wichtig sind und von denen ich b) einigermaßen Ahnung habe.

Diese Themen sind

  1. Medien – weil jeder, der Medien macht, und sei es “nur” in einem Blog, darüber nachdenken sollte, wo er da eigentlich mitmacht und nach welchen Mechanismen selbst die kleinste Popelpage funktioniert.
  2. Konsum – und dabei vor allem Ernährung, Gesundheit, Umwelt, weil ich nicht grundlos Biologie studiere, auch wenn man mir davon oft nicht viel mehr anmerkt als meine Begeisterung für Eichhörnchen.
  3. Gender – und ich entscheide mich jetzt mal für dieses hochwissenschaftliche Wort, auch wenn ich es auf 100 andere Arten sagen könnte: Rollenbilder, Männer vs. Frauen, nieder mit dem Patriarchat, Emanzipation, was würde Beth Ditto tun.
  4. Kuchen – denn davon hab ich ja wohl mal sowas von Ahnung.

Da es keinen Spaß macht und schon aus Zeitgründen nicht mein Anspruch sein kann, hier perfekt ausrecherchierte Artikel mit fehlerfreier Argumentationsstruktur zu publizieren, werde ich für diese Themen diverse Formen finden, in denen ich sie diskutiere, serviere und polemisiere, getreu dem Motto: Mitdenken, kommentieren und sogar mitschreiben erwünscht. Zumindest mittelfristig will ich das hier nicht bloß allein machen, auch wenn Kontrolle etwas Wunderbares ist.


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