Nach gefühlten 100 Jahren gibt es endlich ein Thema, das mich so sehr triezt, dass ich nicht anders kann als meinen Senf dazuzugeben. Was sonst, wenn nicht #aufschrei. Über Brüderle möchte ich lieber nichts sagen, außer: Hat das irgendjemanden überrascht? Anscheinend schon, denn solche Formulierungen wie “Man könnte ja meinen, Feminismus sei spätestens seit den ’68ern kein Thema mehr, aber blablabla #aufschrei blablabla” sind überall. Und dazu Frauen, die behaupten, SIE wären ja noch nie sxistisch behandelt worden, Frauen wie Kristina Schröder. What? In welcher Welt leben die; ich will da auch hin. In meiner Welt muss ich mich morgens beim Warten auf die U-Bahn zusammenreißen, mein Frühstück nicht wieder hochzuwürgen beim Anblick von Duschgel-Werbeplakaten, auf denen neben einer Frau im Bikini der Spruch zu lesen ist “Je sauberer du bist, desto dreckiger wirds” (Axe) oder von kleinen Mädchen im Badeanzug, die mit höchstens 10 Jahren sexy posieren wie die ganz Großen und deren Haut auch genauso geairbrusht ist  (H&M). In meiner Welt machen sich Frauen immer noch Sorgen um “Fleckenzwerge” auf den T-Shirts ihrer Kinder während der Vater der Kleinen wo auch immer ist, jedenfalls aber nicht im Bild (es sei denn, die Dame und der Weiße Riese… nee); oder sie zerbrechen sich den Kopf über den Glänzigkeitsgrad ihres maschinengespülten Geschirrs, damit der legendäre Nachbar sie auch nicht etwa für eine Schlampe hält, die vielleicht noch anderes zu tun hat als jedes einzelne Glas im Gegenlich zu überprüfen (Calgonit). Wenn ich ins Kino gehe, sind Frauen zwar manchmal taff, aber so gut wie immer jung und groß und dünn und schön und langhaarig dazu. Catwoman ist das Gegenstück zu all den Bat- und Spider- und Supermans der zeitgenössischen Superheldenkinowelt, mit dem ich mich zufrieden zu geben habe? Na schönen Dank auch. Vielleicht bin ich überempfindlich, aber ja, ich fühle mich von dieser sexistischen Kackscheiße persönlich beleidigt.

Jeder, der sich mal die Mühe macht, sich auf der Website zum Beispiel einer großen Zeitung durch die Kommentare zu einem Artikel zum Thema zu graben, kann diese Kultur und ihre Argumente kennen lernen (und dass ich diese hier aufführe, heißt nicht, dass ich denke jeder Mann würde so denken; ich hoffe, nein, ich weiß, das es nicht so ist):

Zum Ersten, dass Frauen sich halt mehr wehren müssen, denn sonst können ja auch nette Männer gar nicht wissen, wann sie zu weit gehen. Mir kommen die Tränen. Schon mal drüber nachgedacht, warum es eigentlich umgekehrt nicht so ist, dass Männer sich häufig von Frauen betatscht fühlen? Denn das ist das eigentlich Interessante an dieser Diskussion, finde ich zumindest.

Zum Zweiten, dass Frauen es ja herausfordern, jetzt nicht nur (aber auch) im Sinne des platten Minirock-Arguments, dass Männer halt eine “ausschweifende” Sexualität haben und sich nicht zusammenreißen können, wenn Frauen sich sexy kleiden. Igitt. Sowas gehört hoffentlich hauptsächlich nach Iowa. Nein, sondern auch, dass Frauen es ausnutzen, dass Männer sie attraktiv finden (eh? siehe den Fall von Anne Meiritz und der Piratenpartei; damit sind die für mich endgültig unwählbar geworden) und ja auch bloß diese Bestätigung wollen, die sie wohl nur durch die Anerkennung ihres guten Aussehens durch Männer erhalten können. Dazu habe ich zwei Sachen zu sagen. a) Wie war das nochmal mit dem tollen Hecht, der Weiber aufreißt? Ist der nun toll oder nicht? Und wozu macht der das, wenn nicht für sein Ego? b) Männer, macht euch mal klar, dass es für Frauen eine alltägliche Erfahrung ist, und ich meine damit wirklich etwas, mit dem frau Jeden. Einzelnen. Tag. ihres Lebens konfrontiert ist (wenn sie nicht, wie z.B. die arme Kristina Schröder, mit Blindheit der besonderen Art geschlagen ist), auf ihr Äußeres reduziert, sexualisiert und objektifiziert zu werden. Es mag also sein, dass manche/einige/viele Männer diese Erfahrung auch “schon mal” gemacht haben, aber ich bezweifle sehr stark, dass das in Frequenz und Amplitude auch nur entfernt mithalten kann. Was ich damit sagen will – eine Frau kann dem nicht entkommen. Egal, wie sie sich verhält, ob anziehend oder nicht, sie wird von einigen, von vielen, auf jeden Fall von Leuten wie (schüttel) Brüderle immer als Sexobjekt wahrgenommen, in einer anderen Kategorie kann sie gar nicht gedacht werden, und deshalb wird sie sich immer den Vorwurf anhören müssen, dass ihr Verhalten auf die eine oder andere Art etwas mit Sex zu tun gehabt hätte, wenn das in Wirklichkeit alles im Kopf des männlichen Gegenübers stattfand. Auch wenn das vielleicht nicht auf jeden Lebensbereich jeder Frau zutrifft – men are people, but women are women.

Zum Dritten, dass es ja wohl ganz einfach sei, sich zu wehren; man müsse halt nur etwas sagen. Und dann die unterstellte Lust an der Erniedrigung, oder die Unterstellung, dass es ihr in dem Moment gefallen hätte und sie erst hinterher entschieden habe, dass sie den Mann in Misskredit bringen möchte. Dazu fällt mir so einiges ein. Zuerst mal, sowas ist widerlich; anzunehmen, dass eine Frau es in Wahrheit genossen hätte, sich betatschen zu lassen, ist ganz nah dran am victim-blaming.

Dann möchte ich sagen, ja, in manchen, ganz bestimmten, sehr genau zu definierenden Fällen stimmt es, dass frau hätte nein sagen können. Auch ich, die ich nicht zu denen gehöre, die meinen, Feminismus sei eine Position, die man nicht (mehr) vertreten könne, weil veraltet und irrelevant und peinlich, habe mich schon in Situationen wiedergefunden, in denen ich dachte, sag mal, bin ich eigentlich völlig plemplem, diesen Typen seine Hand auf meinem Knie platzieren zu lassen, und nichts zu sagen? Warum denn nur? Es wäre einfach gewesen. Ja, diese Situationen gibt es, und ja, gut möglich, dass besagter Typ überrascht und beschämt wäre, das zu erfahren. In diesen Situationen stand mir nichts Offensichtliches im Wege – kein Machtgefälle, keine physische Bedrohung, kein Typ, der den Eindruck machte, als würde er versuchen, mich lächerlich zu machen, wenn ich etwas sagen würde. Trotzdem war ich wie gelähmt.

Warum?

Um das richtig erklären zu können, sage ich mal ganz deutlich etwas zu denjenigen Situationen, die gänzlich anders geartet sind. Diese Situationen haben etwas mit Machtgefälle zu tun. Ich weiß, dass das schon überall diskutiert wird, trotzdem will ich, dass jedeR sich das mal bildlich vorstellt. Da sizt man mit KollegInnen und Chef zusammen und plötzlich bekommt man von letzterem ein Kompliment zu den tollen Brüsten, die man doch hätte, sie müssten ja auch nicht so groß sein, Hauptsache fest und gut proportioniert, und keineR sagt was, während der Chef sich darüber auslässt, dass das doch ein Kompliment ist und die Gesellschaft ja so verklemmt sei, dass man das nicht mal sagen könne. Echt, ganz einfach zu handhaben, wenn man gerade 19 ist und es darum geht, ob man eingestellt wird. Oder der Mitbewohner von einem Freund, der einem an den Arsch fasst, weil er das lustig findet und dann total entsetzt reagiert, wenn man sich darüber aufregt. Oder die zahllosen Typen, die auf ein “Nee, ich will nicht, dass du mit raufkommst” nicht etwa mit einem “OK, verstehe” sondern mit “Aber warum denn nicht?” oder “Ach komm schon!” reagieren. Das sind alles Erfahrungen von mir, und abgesehen von dem Chef waren das alles normale Typen, mit denen ich mich davor und teilweise auch danach noch ganz normal unterhalten habe und denen es sicher fernlag, mir Gewalt anzutun.

Ich habe viele männliche Freunde (keiner von ihnen kommt im vorherigen Abschnitt vor). Ich hatte ein paar schöne Beziehungen und sehe mich nicht als jemanden, der Bindungsprobleme hat. Das nur, um klarzumachen, dass diese und die folgenden Erfahrungen sozusagen “ganz normal” sind.

Als ich 14, 15 war, war ich zu Silvester auf einer Party mit lauter Leuten, die älter waren als ich (und es vermutlich auch immer noch sind); war so ziemlich meine erste Party, denke ich. Ich unterhielt mich mit einem Kerl, der mir unfassbar erwachsen vorkam und der wirklich nett zu mir war. Ohne Vorwarnung kam er mir hinterher, als ich auf Toilette wollte und war plötzlich mit mir im Bad. Keine Angst, es ist nichts passiert, denn ja, ich habe nein gesagt, habe also genau das gemacht, was all die selbsternannten Kritiker mit ihrem achso differenzierten Blick auf dieses Thema von mir verlangt hätten. Und er hat’s akzeptiert. Aber nicht, ohne vorher zu versuchen, mich zum Sex zu überreden. Mit Worten wie “Ja ich weiß, du hast Angst, aber nach dem ersten Mal ist es wirklich nicht mehr so schlimm!” (!!!!!!!) Ist das somit ok, was der da gemacht hat? Nichts ist passiert, wahrscheinlich war er nur unbeholfen, würden manche ganz “Liberale” jetzt sagen, und wahrscheinlich hatte ich auch noch einen tiefen Ausschnitt, oder? (Die Antwort ist zwar irrelevant, aber zufällig erinnere ich mich genau, dass ich einen selbstgestrickten Pullover von meiner Oma anhatte, den ich kaum über den Kopf bekommen habe. Klingt komisch, is aber so. ) Die Antwort ist nein, es ist nicht ok, und ich muss das auch nicht ok finden oder weglächeln oder als Kompliment sehen. Die direkt folgende Frage ist: Warum dachte der, dass man sowas ruhig machen kann? Der hat sich nicht mal geschämt, sondern hinterher vor seinen Kumpels damit rumgeprahlt, dass er mich rumgekriegt hätte (um mal ein harmloses Wort zu verwenden, was er sicher nicht getan hat). Und ich habe damals gar nicht so richtig kapiert, was mir da grade passiert war; und noch heute denke ich an diese Geschichte, und es fühlt sich immer noch scheiße an.

Man kann jetzt fragen, ob ich das wirklich im Internet ausbreiten muss. Und die Antwort kann nur sein: ja. Denn ich bin überzeugt, und #aufschrei gibt mir Recht, dass sehr sehr viele Frauen mit solchen Erfahrungen durchs Leben gehen. Ich weiß auch gar nicht genau, was ich jetzt dazu sagen soll. Ich bin nicht traumatisiert oder so, und ich möchte nicht den Schrecken, den Gewaltopfer durchleben müssen, herabwürdigen. Aber ich denke schon, dass es Erfahrungen sind, die mir eine gewisse Angst vor Männern eingepflanzt haben, für die ich mich noch dazu fast schon schäme. Für mich heißt das alles nur: Männer sind unberechenbar; im einen Moment scheinen sie normal zu sein und du unterhältst dich nett mit ihnen, und im nächsten Moment folgen sie dir aufs Klo und wollen Sex.

Ich weiß, dass es sehr viele Männer gibt, die sowas nie machen würden, und denen möchte ich kein Unrecht tun. Ich möchte gern locker flirten, keine Angst vor kleinen Berührungen haben, ich möchte mich davon nicht bedroht fühlen. Ich bin sogar ausdrücklich Sex-positiv (bitte hier gucken, bevor jemand auf komische Idee kommt). Aber es ist eine Gratwanderung. Und interessanterweise gibt es durchaus Männer, die ich nicht bedrohlich finde. Das sind die Männer, die mich nicht einfach so anfassen oder anfangen, über meine Brüste zu reden. Das sind die Männer, die warten, bis wir uns gegenseitig nahe kommen und berühren, und wenn das mehrere Wochen dauert, dann ist das so. Wer jetzt meint, das ist doch selbstverständlich, dass man sich so verhält und nicht anders, dem gratuliere ich recht herzlich. Ihr seid normal und respektiert eure Mitmenschen. Dieses einseitige, besitzergreifende, anmaßende Anfassen hingegen kann man nur Tatschen nennen – bah.

*** zu viel Rücksicht–>typisch weibliches Erziehungsschema

Das Unberechenbare also. Neben dem schönen Party-Erlebnis von oben, das man ja noch auf pubertären Hormoneinschuss schieben könnte (was ich nicht mache), habe ich seither mehrfach erlebt, wie Männer richtig aggressiv werden, wenn man sie zurückweist. Ich meine nicht, dass ich geschlagen wurde. Es geht weiterhin um “normale” Erlebnisse, die “nicht der Rede wert” sind (also das Thema von #aufschrei). Ich meine Dinge wie krass beleidigende Nachrichten – Mails, SMS, Briefe, die keineswegs Kurzschlussreaktionen waren, das kann ich durchaus unterscheiden – mündlich vorgebrachte Beleidigungstiraden mit einem gewissen Körpereinsatz – Drohgebärden, könnte man sagen, oder vollkommen erratische Vorwürfe, die mich zu einem bösen, bösen Menschen stilisierten. Und auch wenn ich nie wirklich Angst davor hatte, körperlich angegriffen zu werden, hatte ich Angst vor diesem Unbekannten, das ein Eigenleben unabhängig von dem Menschen, den ich kannte, zu führen schien. Wobei dieses Eigenleben auch der Grund ist, dass man nicht darüber reden kann und es weiterhin ein dickes fettes Tabu bleibt. Und wieder – sobald man anfängt, davon zu reden, purzeln die Geschichten aus den Mündern und Köpfen der Freundinnen auf den Tisch zwischen uns.

Jaaa, werden jetzt viele sagen, aber Frauen sind auch aggressiv; viele Männer werden geschlagen und können nicht darüber reden, weil sie sich noch mehr dafür schämen als Frauen. Erstens, das Ausmaß von versteckter häuslicher Gewalt gegen Frauen und der damit verbundenen Scham ist meiner Ansicht nach kaum zu übertreffen. Zweitens habe zumindest ich nur sehr wenige männliche Freunde, gegen die ich in einem Faustkampf bestehen könnte, egal wie aggressiv ich dabei werde. Und drittens hat es nun mal Tradition, Frauen zu unterdrücken, weltweit, und wenn ich das richtig sehe, ist die Forschung der Ansicht, dass das Matriarchat im Sinne von “Frauen haben die Macht und unterdrücken die Männer” nie gab und auch heute nicht gibt. Warum? Ist es, weil Frauen Kinder bekommen und auf diese aufpassen müssen, weil sie anders als Männer nicht vor ihnen weglaufen können (und das meistens auch nicht wollen)? Auch wenn ich dieses Argument in Frage stelle – es geht ja heute auch, dass Erzieherinnen auf Kinder aufpassen, während Mama auf Jagd ist, und gegen den Muttermythos hab ich eh was – gebe ich zu, dass es nicht einer gewissen Schlagkraft entbehrt. Woran ich nicht glaube, ist die “sanftere Natur” der Frau. So ein Schwachsinn. Ein Grund, den man aber (glaube ich) nicht abstreiten kann, ist: Männer sind stärker, in dem Sinne, dass ein einzelner Mann eine einzelne Frau und eine Gruppe von Männern eine Gruppe von Frauen von ungefähr gleicher Größe meist überwältigen kann. Männer sind größer, haben mehr Muskeln, sind daher schwerer, können schneller sprinten, usw. Ich war noch nie in einer Situation, wo ich das Gefühl hatte, wirklich physische Macht über jemanden zu haben. Ich weiß nicht, wie sich das anfühlt. Als ich vor meinem Weggang nach Barcelona für ein paar Wochen Brazilian Jiu Jitsu ausprobiert habe, habe ich das erste Mal geahnt, wie es sein könnte, die rein körperliche Macht zu haben, jemandem ernsthaft wehzutun. (Nicht, dass es bei Kampfsport darum ginge.) Da könntet ihr Männer ja mal was zu sagen.

Natürlich könnte man sagen, dass das heute keine Rolle mehr spielt. Abgesehen davon, dass die Statistiken über häusliche Gewalt und Vergewaltigungen eine andere Sprache sprechen, ist da auch noch die offensichtliche (oder?) Tatsache, dass unsere Erziehung als Jungen und Mädchen diesen biologischen Unterschied so sehr verstärkt, dass er trotz aller technologischer und gesellschaftlicher Fortschritte weiterhin eine riesige Relevanz in unserem Leben hat. Bin ich als Erstes Mensch, oder Frau? Ich würde gern glauben, dass Ersteres der Fall ist, aber ich bin mir nicht sicher. Somit ist es auch eine gesellschaftliche Regel: Frauen sind schwach und Männern ausgeliefert, können sich nicht aktiv wehren; Männer sind stark und nehmen sich was sie wollen. Ich als Frau bin dazu erzogen, rücksichtsvoll und verständnis voll zu sein. Nicht umsonst halten viele Empathie für ein typisch weibliches Talent – es gehört zur Rolle der Frau, und viele wollen nun mal gern denken, dass diese Rollen eine biologische Grundlage haben, die ein bisschen weiter ins Gehirn geht als Geschlechtsorgane. Wie ich oben sagte: “Ich weiß, dass es sehr viele Männer gibt, die sowas nie machen würden, und denen möchte ich kein Unrecht tun.” So ein Quatsch. Wenn ich sage “Das was du da machst, das möchte ich nicht, hör damit auf”, wie tue ich damit irgendjemandem Unrecht? Während wir also solche bescheuerten Glaubenssätze in geistesgegenwärtigem Zustand ablehnen mögen – und das trifft auf alle Geschlechter zu – sind das doch Regeln, die sehr tief drin sind, von frühester Kindheit an eingebläut, von Eltern, denen es schon ganz genauso ging, und das Generationen zurück. Und deshalb kontrollieren diese Regeln uns, ob wir wollen oder nicht, und alles, was wir dagegen tun können, ist, uns das bewusst zu machen, und zu versuchen, die Situationen zu erkennen und bewusst anders zu handeln, und darüber zu sprechen, und vielleicht können wir dann was ändern.

Insgesamt ist es also ganz einfach: Jeder Mann, der sich mir ungefragt nähert, hat das Potenzial, mich zu verletzen, mich zu erniedrigen, ganz einfach schlechte Gefühle in mir auszulösen, auch wenn es in dem Moment nicht so aussieht. Ich habe diese Macht umgekehrt nicht, schon allein, weil ich sie nicht zu haben glaube und weil ich sie auch nicht will. Wozu? Ich weiß, dass viele Männer das unfair finden werden. Ich sage auch nicht, dass das toll von mir ist, das zu glauben, oder dass ich das gut so finde. Ich sage euch nur, wie es ist.


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Kommentare ( 2 )

Oh, danke, das ist echt… krass. Was soll man sagen. Man kann es sich einfach nicht vorstellen. Natürlich denkt man, ICH würde gehen. Nun ja.

Katharina schrieb dies am 28.01.13 um 20:35.

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